so lautete der Titel des ausgebuchten Vortrags von Sandra Ziefle, Mutter, Psychologin, Coach und Erziehungsberaterin.
25 Eltern erfuhren hilfreiches über die Grundbedürfnisse ihres Kindes im Alter von 1-6 Jahren zu den Themen Autonomie-Verbindung-Sicherheit. Bei der Autonomieentwicklung wollen Kinder ganz viel, was sie noch nicht können, oder die Eltern nicht erlauben können. Dabei können sehr starke Gefühlsimpulse in Form von Wutausbrüchen auftauchen, da die Kinder in diesem Alter noch nicht in der Lage sind „umzuplanen“. Sie haben „ihr Bild“ im Kopf und das soll sich erfüllen.
Alle Eltern kennen diese Situationen im Supermarkt vor dem Süßigkeiten-Regal oder vor der Eisdiele, wenn das gewünschte Eis nicht gewährt wird.
Strategien, wie Erwachsene ihre Kinder durch diese Wut begleiten können, wurden anhand von Beispielen durch die Referentin aufgezeigt.
Denn Kinder, die für ihre emotionale Entladung, ihre Wut bestraft oder zurückgewiesen werden, lernen, dass ihre Gefühle unerwünscht sind. Sie speichern weiter Anspannung, die sich später in noch stärkeren Wutausbrüchen, Rückzug oder Stress-Symptomen äußern kann.
„Klar und liebevoll führen“, „Da sein“ und „sich mit dem Kind verbinden“ waren Begriffe weiterer praktischer Tipps von Sandra Ziefle, um mit den starken Gefühlsausbrüchen der Kinder umzugehen.
Schließlich lernen Kinder im Vorschulalter erst gerade, mit Frust, Enttäuschung und starken Gefühlen umzugehen und sollen dabei von uns Erwachsenen unterstützt werden.


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